home

Flugmodell

it's raihei

Modell-Technik-Seiten von raihei - Berlin -  

Powerboat Schnellboot Segelcat Bootswagen Flugmodell Videos Downloads


Home

 

RC-Segelflugmodell für die F3B-Klasse

F3B-Wettbewerbssegler: RC, 3 m Spannweite,
Bruchlast Tragfläche 60 kp, Modellgewicht 1550 g.
Flächenbelastung: min. 28 g/qdm, max. ca. 50 g/qdm;
GfK, Negativformen für Rumpf, Leitwerk und Flächenbeplankung;
RC-Funktionen: Seite, Höhe, Quer, Störklappen, Quer wölben.

click here

Wettbewerbsstart mit Elektrowinden

click here

Startlinie: 200 m Sehne hin, Umlenkrolle, 200 m Sehne zurück, kl. Fallschirm
und alles doppelt falls eine Winde schlapp macht.

click here

Tragflächenbeplankung aus Balsaholz und GfK wird in Negativform bei einer Temperatur von mind. 22 Grad für 24 Stunden mit Unterdruck verpresst. Dazu wird die Beplankung mit Kunststofffolie abgedeckt, ringsherum mit Paketklebeband und Knete abgeklebt und über zwei Röhrchen wird eine Vakuumpumpe (aus Medizinbedarf) mit Schläuchen angeschlossen. Diese stellt zw. Folie und Negativform einen enormen Unterdruck her (Anpressdruck ca. 7 Tonnen pro qm !).

Tragfläche besteht aus einem Stück (nicht trennbar; hier nur Mittelstück zu sehen).
Tragflächen-Holm-Rippengerüst auf Unterseite schon beplankt,
Kohlefaserholm, Störklappen und Servos für Quer- und Landeklappen.

click here

Formenbau für Leitwerke.
Hier je eine Positivhälfte von Höhenruder und Seitenleitwerk. Die davon abgenommenen Negativformen bestehen aus Quarzsand mit Epoxydharz (s. u.). Passstifte garantieren die exakte Fixierung der oberen und unteren Formhälfte zueinander.

click here

Ausformen einer kompletten Höhenruderhälfte.
Die Ränder müssen noch geglättet werden.
Zuerst wurden die Formhälften mit Trennmittel behandelt, dann kam der weiße Oberflächenlack in die Form. Nach dem vollständigen Aushärten der Farbe müssen zwei Lagen Glasgewebe (25 und 50 g/qm) mit Epoxy einlaminiert werden und anhärten, danach 1,3 mm Rohazell - zugeschnitten bis fast auf die äußere Form des Höhenruders - und wieder 1 Lage 50-g-Glasgewebe einbringen. Alles mit Unterdruck 24 Stunden bei mind. 22 Grad verpressen. Zweite Höhenruderhälfte genauso aufbauen. Nach dem Aushärten kleine Hilfsrippen in die Halbschalen einbauen, Steckverbindungen für linke und rechte Höhenruderhälfte einlaminieren und dann Ober- und Unterschale - weiterhin in den stützenden aber gut mit Trennmittel isolierten  Formenhälften liegend - verkleben.

click here

Der Rumpfkopf mit abgenommenem Nasenkonus. Man kann gut den Einbau der Fernsteuerung und die Tragflächenauflage sehen. Vorne Bleigewichte zum Einstellen des Modell-Schwerpunktes. Dahinter der Empfängerakku (4 x 1,6 Ah). Dann der Empfänger und 2 Servos.

click here

Hier noch einmal besser zu sehen (v.r.n.l.): Bleigewichte, Empfängerakku, RC-Empfänger, 2 Servos (oben: Höhen-/Tiefenruder, unten: Seitenruder).

click here

Ansicht des Rumpfkopfes von der linken Seite. Zwischen Rumpfkopf und Tragflächenauflage der kleine, abgewinkelte Ein-/Ausschalter der RC-Anlage. Die Tragfläche wird vorn mit zwei Kunststoffschrauben und einlaminierten Alu-Gewinderöhrchen auf der Rumpfauflage befestigt. An der Hinterkante gibt es einen Buchenrundstab, der in 2 Messingröhrchen in der Tragfläche und im Rumpf eingeschoben wird und die Tragfläche absolut sichert fixiert.

click here

Der Nasenkonus wird über den Rumpfkopf geschoben, und zwar über den GfK-Kegel hinweg bis an den weißlackierten Rumpf. Vorne wird der Konus mit einer Zentralschraube in der Rumpfspitze fixiert. Im Rumpf ist zu sehen: das weiße Bowdenzug-Führungsrohr für die Höhenruderbetätigung, die gestreckt ausgelegte Empfangsantenne und der Doppelseilzug zum Seitenruder. Die 3 Servo-Anschlusskabel werden mit der Tragfläche verbunden und versorgen dort 2 Querruder- und ein Störklappen-Servo.

Diese Tragflächen-RC-Anordnung hat sich seit 17 Jahren in mehreren Modellen bewährt. Da die Tragfläche mit 3 Metern Spannweite nicht geteilt werden kann, weil sie in einem Stück gebaut worden ist, muss immer sauber gelandet werden.

* * * * * * * * * * * * * * * * * * *

 

Modellflug-Expedition in den Bergen:
Mountainbike für schnelle Rückkehr, zwei kleinere Segler - gut verpackt - am Rucksack. Mit Verpflegung, Technik und CB-Funk auf dem Weg zu abgelegenen Flughängen - hier französische Seealpen an der Grenze zu Italien (Höhe 2000 m).

 

Zusammenfassung: Tec-Café von raihei stellt ein bewährtes F3B-Segelflugmodell für Wettbewerbe vor. Es hat Funkfernsteuerung - RC, 3 Meter Spannweite und sowohl Rumpf wie auch Leitwerk sind aus GfK in Formen gebaut worden. Tragflächenbeplankung aus Balsaholz in Negativform durch Vakuum mit GfK verpresst - Formenbau. Es wird gezeigt: Rumpfkopf mit Nasenkonus und Einbau von Funkfernsteuerung - RC - wie Empfänger, Servos und Akku. Modellflug-Expedition in den Seealpen mit Mountainbike, Flugmodell und CB-Funk.