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Mehr zum Motor

- Der Webra-15-ccm-Motor sitzt auf einem Motorträger der
im Schiffsrumpf durch Schwingmetallelemente gefedert gelagert wird.
- Die Messing-Schwungscheibe mit
Keilriemen-Nut ist auf der Drehbank hergestellt. Sie ist besonders schwer,
um einen runden, langsamen Leerlauf zu gewährleisten.
- großes Anlasserzahnrad
- In der Schwungscheibe ist ein Magnet
eingeklebt, der sowohl für den vorübergehend eingebauten Drehzahlmesser die Impulse
aktiviert, als
auch für die Transistorzündung des Motors den Zündimpuls auslöst. Der
schwarze Hallgeber für den Zündimpuls ist auf einer Verschiebebahn
festgeschraubt, so dass der Zündzeitpunkt verändert werden kann. Das ist für
den Anlasser wichtig, weil ich den Zündzeitpunkt gerade so spät einstellen
kann, dass der Motor beim Anlassen nicht zurückschlägt. Das
el. Kabel leitet den Zündimpuls an die elektronische Zündbox weiter.
- Hinter dem Motorträger ist der elektrische
Anlasser angeflanscht. Über Fernsteuerung startet er den Verbrenner.


Motorträger von unten (v. li. n. re.)
- Vorn das Geberkabel für den Drehzahlmesser (robbe Bordkomputer)
- Kupplungsteil mit Gummielement
- Schwungscheibe mit Magnet und
Impuls-Hallgeber für Drehzahlmesser
- Anlasserzahnrad mit Hülsenfreilauf
- Verlängerungswelle zum Anlassergetriebe
- Untersetzungsgetriebe
- Anlassermotor


Anlasserteile auf der
Kurbelwelle im Einzelnen


Um die Steuerzeiten des Motors
zu entschärfen und ihn besser fürs Anlassen und Langsamfahrten zu machen, wird
der Lagerbund der Laufbuchse tiefer gesetzt, indem das Motorgehäuse etwas
abgedreht wird. Weil die Geschichte nicht in die Drehbank passte, habe ich einen
Drehstahl in den Aufsatz-Aluring eingeklebt und die Sache per Hand abgedreht.
Der Zylinderkopf drückt die Laufbuchse nach unten und fixiert sie so in ihrer
Stellung.


Gradscheibe auf dem Motor mit
Zeiger auf der Kurbelwelle zur Ermittlung der Steuerzeiten.

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